
Seit langem habe ich mir wieder Akira von Katsuhio Otomo angesehen. Auch in Zeiten zumeist digitalisierter Animationen, ist es schön, einen handgemachten Film anzusehen. Die Bilder sind authentisch, da sie nicht zwanghaft versuchen, die Realität widerzugeben sondern bewusst das Gezeichnete in den Vordergrund stellen. Mehr noch: Die Realität wird überzogen; besonders mit dem Science Fiction Genre, klar, aber viel mehr mit den Bildern, die zum Beispiel eine Nachtszene in rot oder grün erscheinen lassen und nicht wie gewohnt blau und schwarz. Dadurch ensteht im grunde eine neue Welt.
Auf der anderen Seite spiel der Film mit sehr realen menschlichen Elementen wie Machthunger, Angst und der Komplexität zwischenmenschlicher sozialer Strukturen. Die Handlung ist nur auf den ersten Blick "typisch Manga". These: Der Film spitzt den Ansatz aus den Comics noch mal an und erhöht die Story noch einen Tick mehr.
Auf alle Fälle: schön, einen alten Film wieder neu zu entdecken.
Grüße, der Basil
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